© 2020 BY MARLENE MADIANOS - FOTOGRAFIN  - SCHULSTRASSE 24 - 5426 LENGNAU - 076 493 98 70

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Tipps für das "Getting Ready"


Getting Ready

Unter dem Begriff „Getting Ready“ versteht sich die Vorbereitung der Braut und des Bräutigams. Es gibt eurer Geschichte einen sanften Einstieg, insbesondere auch für die Wiedererzählung in einem Fotoalbum. Ich persönlich mag das Getting Ready sehr. Es ist eine emotionale & intime Zeit die ich mit der Braut und dem Bräutigam erleben darf. Nebst schönen Detailaufnahmen von den Schuhen, dem Schmuck oder dem Brautkleid, können auch viele tolle Momente der Vorfreude und der Aufregung eingefangen werden. Mitunter für genau diese Momente ist es wichtig, dass ihr eine Fotografin oder einen Fotografen bucht, bei dem ihr euch wohlfühlt.


Jetzt gehts los

Bei der Braut rate ich 1 bis 1.5 Stunden dafür einzukalkulieren. Je nach dem, ob das Schminken und Frisieren ebenfalls festgehalten werden soll. Oft meinen die Bräute dann zu mir: "Ich brauche keine Stunde um mich anzuziehen." Das Ankleiden darf allerdings ruhig etwas zelebriert werden, was zum Beispiel das Anstossen mit der Trauzeugin sein kann oder Ähnliches. Im Zeitmanagement sollte zudem nicht vergessen werden auch Zeit für die Detailaufnahmen mit einzuberechnen.

Meist stosse ich zur Braut dazu wenn sie fertig geschminkt und frisiert ist. Als erstes widme ich mich dann den Details und begleite die Braut dann beim Anziehen des Kleides. Schön ist es allerdings auch wenn zuvor noch das Ende vom Schminken und/oder Frisieren festgehalten wird. Damit dies dann aber möglichst stressfrei und zeitsparend abläuft, bietet es sich an das Frisieren, das Schminken und das Anziehen alles an einem Ort zu planen.

Um die Zeit am optimalsten zu nutzen wäre es praktisch, wenn der Bräutigam sich vor oder nach der Braut bei derselben Location vorbereiten würde. Bei den Herren reicht oft eine ¾ bis 1 Stunde.


Getting Ready im Hotel

Habt ihr ein Hotelzimmer gebucht für die Hochzeitsnacht? Hotelzimmer sind eine super Location für das Getting Ready. Ideal sind helle, geschmackvoll eingerichtete Zimmer in dezenten Farben. Knallige Farben können ungünstig reflektieren und machen einen unnatürlichen Look auf den Fotos. Aber ich weiss schon - es lässt sich nicht immer aussuchen :)

Klärt aber im Vorfeld bei der Rezeption ab, ab wann das Zimmer an diesem Tag bezugsbereit ist. Oft kann es das Hotel einplanen, dass euer Zimmer für diesen Anlass etwas früher bezugsbereit ist.

Solltet ihr kein Hotelzimmer gebucht haben, gibt es eventuell Gäste oder Familienmitglieder die an diesem Abend in einem Hotel übernachten, deren Zimmer ihr für das Ankleiden nutzen dürft.


Getting Ready zu Hause

Wenn das Getting Ready zu Hause sattfindet, ist es für das Brautpaar als Laie der Fotografie oft gar nicht so einfach, das richtige Zimmer dafür zu finden. Was immer gut ist, ist Platz, viel Licht und Ordnung. Ach ja und nicht zu knallige Farben. Bei mir ist es oft so, dass ich dann ganz spontan vor Ort der Braut oder dem Bräutigam dabei helfe und mit ihnen zusammen den dafür geeignetsten Raum ausfindig mache. Bei der Wahl des Raumes ist mir persönlich zum Beispiel wichtig, dass der Hintergrund "ruhig" und nicht zu wirr ist, damit er dann auf den Fotos nicht zu sehr vom Geschehen ablenkt.

Räumt eure Wohnung oder Haus am besten am Vortag bereits auf, damit nicht beim Getting Ready selber noch Zeit dafür verloren geht.


Apropos 1 bis 1.5 Stunden Zeit nochmals - Ihr seht, plötzlich wird doch noch schnell umentschieden bezüglich der Räumlichkeit und schon sind ein paar Minuten vergangen. Die Zeit rennt an diesem Tag, macht euch nicht unnötigen Stress indem ihr zu wenig Zeit einplant.


Kleine Gesten - grosse Wirkung

Manchmal gibt es Paare, die sich zu diesem besonderen Tag gegenseitig etwas schenken, sich einen Liebesbrief schreiben oder der Bräutigam auf der Schuhsohle der Braut eine kleine Botschaft hinterlässt. Super süsse Ideen wie ich finde. Wenn ihr ebenfalls etwas in dieser Art plant, dann lasst euch doch beim Öffnen eurer Geschenke oder beim Lesen der Liebesbriefe etc. vom Fotografen begleiten. Dabei entstehen nämlich wunderbare, gefühlvolle Aufnahmen. Diese magischen Momente würden sich sehr gut beim Getting Ready integrieren lassen. Ansonsten wäre auch später das Paarshooting ein guter Zeitpunkt dafür.


Persönliche Dinge, Details und Papeterie

Macht euch schon im Voraus Gedanken darüber, welche Erinnerungsstücke ihr gerne vom Fotografen fotografiert haben möchtet (Schmuck, Blumen, Ringe, Parfüm, Einladungskarte etc.) und legt diese bereit.


Helfer & Helferinnen

Es gibt noch einen Punkt den ich gerne Ansprechen möchte – und zwar das Outfit eurer Helferlein. Für die Fotos gibt es unheimlich viel her, wenn sich bei der Braut zu Beginn alle im selben Morgenmantel, in einem coolen einheitlichen Pyjama oder etwas dergleichen, schminken und frisieren lassen (vorausgesetzt natürlich dies findet zu Hause oder im Hotel statt). Idealerweise sollte es etwas Praktisches sein, was beim Ausziehen nicht die Frisur oder das Make-up beschädigt. Danach wäre es sinnvoll, dass die Trauzeugin als erstes in ihr Kleid schlüpft. So ist sie schon top gestylt, wenn sie fotografiert wird wie sie der Braut ins Kleid hilft.

Da der Bräutigam zuvor keine Hochsteckfrisur und Make-up bekommt, geht es bei den Männern hauptsächlich um das Anziehen des Anzuges. Aber auch hier wäre es schön, wenn der Trauzeuge bereits in voller Montur ist, während er dem Bräutigam beim Einkleiden hilft.


Viel Spass

Es gäbe noch so viel zu schreiben aber ich habe versucht mich auf einige wenige aber wichtige Punkte zu reduzieren und hoffe, dass meine Ausführungen hilfreich für euch waren. Und zu guter Letzt - vergesst nicht viel Freude dabei zu haben und euch selbst zu bleiben <3



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